Dekanat Vorderer Odenwald

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    Rückblick auf die Winterfreizeit

    Die Rhön ist einfach schön…

    Ilka StaudtDie Buttonmaschine und die Küchenschlachten waren sehr gefragt bei der Winterfreizeit des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald in der Rhön.

    17 Kinder und Teenies verbrachten gemeinsam sechs Tage auf der ersten Winterfreizeit des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald in Dalherda (Rhön). Die Freizeit wurde in Kooperation mit hin und weg – Evangelische Jugendreisen aus dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt Frankfurt und Offenbach angeboten. Die 8- bis 14 Jährigen wurden von einem siebenköpfigen Team begleitet.

    Montags vormittags standen alle mit gepackten Koffern und Taschen bereit, um vom Reisebus eingesammelt zu werden. Ein Teil der Gruppe startete in Groß-Umstadt und holte den zweiten Teil der Gruppe in Frankfurt ab. Gemeinsam ging die Reise weiter mit dem Ziel: Hans-Asmussen-Haus in Dalherda, Gersfeld in der Rhön. Schon im Bus konnten erste Kontakte geknüpft werden. Nach einer stärkenden Brotzeit ging es weiter mit dem Kennenlernen der Gruppe sowie der Aufteilung und dem Beziehen der Zimmer. Nachmittags lief die Buttonmaschine auf Hochtouren. Alle gestalteten sich einen Namensbutton. Nach einem leckeren warmen Abendessen konnte sich die Gruppe gut darüber abstimmen, wie sie während der Freizeit miteinander umgehen wollen und was ihnen wichtig ist. Eine Runde des Gruppenspiels Werwolf durfte für den Abendabschluss nicht fehlen. Jeden Abend konnten die Teilnehmenden einer Gute-Nacht-Geschichte lauschen. Dieses Angebot wurde von einigen Teilnehmenden wahrgenommen und sehr geschätzt.

    Der Dienstag startete mit einem gemeinsamen Frühstück. Ab diesem Tag hatten nun die Teilnehmenden in Kleingruppen Küchendienst. Hierzu gehörte das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeit, das Tisch decken, das Abräumen der Tische und Aufräumen der Küche. Beim Spielevormittag mit Tischkicker, Billardtisch, Tischtennis und Gesellschaftsspielen verging die Zeit wie im Nu. Nachmittags nahmen einige Teilnehmende an dem Blechkuchen-Workshop teil. Es wurde ein Mandelkuchen gebacken, der sich als Nachmittagssnack hervorragend eignete und noch besser schmeckte. Zudem konnte gebastelt und gestaltet werden. Viele weitere Buttons wurden entworfen, Armbänder geknüpft sowie T-Shirts und Taschen bemalt. Nach dem Abendessen zog es die Teilnehmenden und das Team raus in die kalte Nacht. Sie bekamen Besuch von der Initiatorin des Sternenparks Rhön, Sabine Frank. Durch die Wolkenlücken konnten sie Sterne und sogar Planeten sehen. Über unseren Sternenhimmel und unser Sonnensystem lernten sie an dem Abend so einiges. Auch Sternzeichen waren Thema: Es gab eigentlich mal 13 und nicht die uns bekannten zwölf Sternzeichen.

    Am Mittwoch erwartete die Gruppe ein absolutes Highlight. Vormittags wurde sie von einem Bus abgeholt, der sie zum Wildpark Gersfeld brachte. Nach dem stärkenden Picknick waren die Kinder und Teenies gut gerüstet für die Führung durch den Wildpark. In zwei Gruppen aufgeteilt, erkundeten sie den winterlichen Wildpark und entdeckten Rotwild, einen Fuchs, Schwarzwild (Wildschweine), Fischotter, Wisente, Uhus und vieles mehr. Durch das Gehege des Damwildes konnten sie sogar durchlaufen. Es bereitete allen große Freude, das Damwild zu streicheln und füttern. Die eine oder andere Futtertüte wurde den Teilnehmenden hierbei von dem gierigen Damwild aus der Hand geklaut. Die Führungen endeten im Streichelzoo mit streichelintensiven Ziegen. Wieder im Hans-Asmussen-Haus angekommen, genoss die Gruppe die Wärme der Kamine in Speisesaal und Kaminzimmer. Die Gemütlichkeit der Holzkamine lernten die Gruppe die ganze Freizeit über sehr zu schätzen.

    Teamwork als Tagesmotto

    „Teamwork makes the dream work“ war der Tagesspruch am Donnerstag. Nach dem Frühstück startete das Tischkicker-/Billard-/Tischtennis-Turnier. Hierbei traten die Teilnehmenden in Zweier-Gruppen in den drei Disziplinen gegeneinander an. Nach einer gelungenen Pizzastärkung zum Mittagessen konnten sich beim Bastel-Workshop alle weiter kreativ austoben. Drei Teilnehmende nahmen an dem Pesto-Workshop teil: Sie machten selbst ein grünes und ein rotes Pesto. Auch der Abend war ganz nach dem Tagesmotto gestaltet. Beim Spieleabend „TeamWork“ traten vier Teams in fünf Spielen gegeneinander an. Das Team „Die schnellen Rehe“ konnte den Spieleabend für sich entscheiden.

    Der Freitag sollte schon der letzte komplette Freizeittag sein und bot einen krönenden Abschluss. Ein Bus brachte die Freizeitgruppe vormittags nach Fulda. Dort besuchten sie zunächst die Kinderakademie und entdeckten viel Spannendes in der interaktiven Ausstellung, wie physikalische Phänomene und Fakten über den Straßenverkehr. Bei einer Führung lernten sie das menschliche Herz besser kennen und konnten durch ein vergrößertes Modell krabbeln, klettern und mit einer Rutschstange von der einen Herzkammer in die andere gelangen. In Kleingruppen eroberten die Teilnehmenden dann die Innenstadt Fuldas, bevor sie der Bus wieder sicher zum Haus zurückbrachte. Zum Abendessen gab es Nudeln mit dem selbstgemachten Pesto und Salat. Der Abschlussabend wurde bereichert durch ein Theaterstück mit „Bommel und Trommel“, dargestellt von den Kuscheltieren „Schwein aus Ikea & Frieda aus London“ und gespielt von zwei Teilnehmerinnen. Nachdem noch eine Teamaufgabe gelöst worden war, tauschte sich die Gruppe beim Knabbern von Popcorn über ihre Highlights der Freizeit aus. Das Highlight des Abends für das Team war: Alle Teilnehmenden haben Lust, wieder auf eine Freizeit mitzufahren.

    Samstags packte die Gruppe die letzten Sachen, fegte die Zimmer und stieg in den Bus, der sie glücklich und müde nach Frankfurt und Groß-Umstadt zu ihren Familien brachte. Ilka Staudt

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