Neue Gemeinde mit neuem Vorsitz

veröffentlicht 23.01.2026 von Ulrich Möbus, Dekanat Vorderer Odenwald

Die neue Evangelische Gesamtkirchengemeinde Babenhausen und Schaafheim wählte auf ihrer konstituierenden Sitzung am 20. Januar ihren neuen Vorstand.

Mit Beginn des neuen Jahres schlossen sich die örtlichen Kirchengemeinden zur Gesamtkirchengemeinde zusammen. Mit einem Festgottesdienst am 18. Januar wurde dies in der vollen Babenhäuser Stadtkirche begangen. Hier geht es zu dem Artikel.

Nur zwei Tage später traf sich der neue Kirchenvorstand in Schaafheim zur konstituierenden Sitzung. Für alle war dies ein ganz neuer Rahmen, schließlich besteht der neue Kirchenvorstand aus mehr als 40 Personen. Dass die Sitzung durch einen Vorbereitungskreis gut strukturiert war, erwies sich als großer Vorteil, denn so konnten die 15 Tagesordnungspunkte in zwei Stunden zügig abgearbeitet werden. 

Einstimmige Wahl der Vorsitzenden
Gehörte die Festlegung von Siegel-, Anordnungs- und Feststellungsbefugnis zu den eher trockenen Punkten, so wurde es spannend, als es um die Wahl eines oder einer Vorsitzenden ging. Nach der Kirchenordnung sind hier zuerst die ehrenamtlichen Kirchenvorstandsmitglieder gefragt. Nachdem klar wurde, dass niemand sich in der Lage sah, die Aufgabe zu übernehmen, war die Pfarrerschaft gefragt. Hier warf Pfarrerin Andrea Rudersdorf (Babenhausen) ihren Hut in den Ring und wurde einstimmig gewählt. Danach waren wieder die Ehrenamtlichen für die Stellvertretung gefragt: Heide Rosewsky stellte sich zur Verfügung und wurde ebenso einstimmig gewählt. Heide Rosewsky ist seit über zehn Jahren im Kirchenvorstand in Schaafheim tätig gewesen und engagiert sich dort auch weiterhin beispielsweise in der Frauenarbeit. Nun übernehmen die beiden Verantwortung für die Gesamtkirchengemeinde mit rund 6000 Gemeindegliedern. 

Der neue Gesamtkirchenvorstand ist für Finanzen, Gebäude, Büro und Personalangelegenheiten verantwortlich. Darüber hinaus wurde für jeden Ort ein sogenannter Ortskirchenausschuss berufen; dieser hat die wichtige Aufgabe, das kirchliche Leben vor Ort zu entwickeln und zu gestalten. In die Ortskirchenausschüsse wurden die jeweiligen Mitglieder der ehemaligen fünf Kirchenvorstände berufen; es können sich aber gerne auch weitere Gemeindeglieder einbringen.

Die nächste Sitzung des Gesamtkirchenvorstandes ist bereits für Ende Februar anberaumt. Dann stehen der Haushalt sowie eine Geschäftsordnung auf der Tagesordnung.