Kita-Betrieb der „Kleinen Arche“ in Richen ist gesichert

veröffentlicht 21.04.2026, Dekanat Vorderer Odenwald

Die Unterschriften sind gemacht. Am Donnerstag (16. April) haben die Stadt Groß-Umstadt und das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald einen Vertrag unterzeichnet, der den Fortbestand der Kita „Kleinen Arche“ in Richen festschreibt.

„Wir sind froh und erleichtert, dass wir nach mühsamen Verhandlungen eine Einigung gefunden haben und den Kindern und Eltern weiterhin eine Betreuung vor Ort im Stadtteil Richen bieten können“, sagt die stellvertretende Dekanin und Vorsitzende des Trägervorstands Evelyn Bachler gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Groß-Umstadt René Kirch. Mit der Einigung endet die Hängepartie für alle Kita-Eltern in Groß-Umstadt, da nun die Vergabe der Kita-Plätze fürs kommende Kita-Jahr im gesamten Stadtgebiet Groß-Umstadt erfolgen kann. Und es endet die Unsicherheit für die Beschäftigten der Kita „Kleinen Arche“.

„Mit dieser Vereinbarung schaffen wir Planungssicherheit für Familien, Kinder und Mitarbeitende gleichermaßen. Die Kita ‚Kleine Arche‘ ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bildungs- und Betreuungslandschaft in Groß-Umstadt. Dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat eine tragfähige Lösung zu finden, zeigt, wie wichtig uns eine verlässliche Kinderbetreuung ist“, betont Bürgermeister René Kirch.

Sanierung beginnt unverzüglich
Kern des Vertrages: Die Stadt Groß-Umstadt übernimmt die Baulast für große Sanierungen, die zuvor bei der Kirchengemeinde lagen. Ein von der Stadt beauftragtes Gutachten hatte einen akuten Sanierungsbedarf von rund 200.000 Euro für eine  sichere Nutzung des Gebäudes ergeben. Die Sanierung wird im laufenden Betrieb erfolgen. Die Beauftragung der dringlichsten Maßnahme – die Sanierung der Wasserleitung – erfolgt unverzüglich. Weitere Maßnahmen erfolgen sukzessive. „Davon unberührt ist der bestehende Betriebsvertrag, in dem die EKHN sich weiter an den Kosten für den laufenden Betrieb beteiligt“, führt Evelyn Bachler weiter aus.

Die Stadt übernimmt künftig die große Bauunterhaltung und investiert in die Sanierung, dies ist eine bewusste Entscheidung für den Erhalt des Standorts. Damit werden die baulichen Voraussetzungen für eine verlässliche Betreuung geschaffen und der Weiterbetrieb der Einrichtung gesichert.

Der Vertrag läuft vorerst bis 31. Dezember 2028. Diese Befristung ist dem Spar- und Reformprozess „ekhn2030“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) geschuldet, der in den nächsten Jahren noch Veränderungen mit sich bringt.